Angelesen … Code Orestes. Das auserwählte Kind

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Autorin:
Maria Engstrand

Gelesen bis:
Seite 50

Darum geht’s:
Ein geheimnisvoller Brief, den Malin 100 Tage hüten und dann übergeben soll. Ein Junge, der so gar nicht das ist, was sie erwartete. Ein Rätsel, das gelöst werden will.

Meine Meinung:
Dieses Leseexemplar hat sich tatsächlich die letzten Wochen vor mir versteckt und fiel mir erst vor ein paar Tagen in den Schoß. Der Grund? Mein Kollege hatte die letzten Wochen damit verbracht, seinen Bänderriss auf der Verlagskiste auszuruhen, in dem auch dieses Buch sich befand. Bei einer Ausmistaktion kam es nun zum Vorschein – zum Glück, denn sonst hätte ich mir beim Verlag noch eins angefragt.

Das ich ein Liebhaber der Bücher aus dem mixtvision Verlag bin, ist ein offenes Geheimnis. Code Orestes ist tatsächlich aber der erste Roman, den ich aus diesem Verlagshaus begonnen habe zu lesen – bisher verführten mich eher die Bilderbücher.

Das Buch fängt spannend an. Malin erzählt in Ich-Perspektive von ihrer Begegnung mit dem Jungen Orestes, für den sie die letzten einhundert Tage einen Brief aufbewahrt hat. Dass sie in dieser Zeit keinen Blick in dessen Inhalt werfen würde, war nun wirklich zu viel verlangt. Sie kann es kaum erwarten, von Orestes zu erfahren, was sich hinter den geheimen Botschaften versteckt, die in dem Briefumschlag verborgen sind. Doch es kommt anders als gedacht: Der zugeknöpfte und sehr erwachsen wirkende Junge zerreißt den Brief einfach, als sie ihn überbringt und lässt sie einfach so stehen. Doch nicht mit Malin. Dafür hat sie nicht all die Mühen auf sich genommen und ihn so lange vor ihre Mutter geheim gehalten.

Das Buch liest sich spannend an und die Mischung aus Handlung im Jetzt, Rückblicken und Gedankengängen von Malin macht es interessant genug, dass man tiefer eintauchen will in die Geschichte. Als kurz vor Seite fünfzig der Inhalt des Briefumschlags enthüllt wird (den Malin natürlich vorsorglich mehrfach kopiert und an verschiedenen Orten gesichert hat – man weiß schließlich nie …), ist auch der letzte Rätselfreak mit an Bord und will am liebsten selbst mit rätseln. Wie einfach die Lösung sein wird, kann ich noch nicht sagen, aber da das Buch ab 11 Jahre empfohlen wird, dürfte es nicht allzu kompliziert sein. Außerdem scheint es, als bekämen wir Leser auch allerlei Hilfsmittel an die Seite gestellt, um selbst mitknobeln zu können – jedenfalls lässt dies ein schnelles Durchblättern der übrigen Seiten erahnen.

Das Buch klingt toll, das Cover ist großartig und nicht nur angehende Spürnasen und Detektive werden an ihm Spaß haben, so zumindest mein vorläufiges Fazit. Ich würde es euch auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr mich danach in einer Buchhandlung fragen würdet, denn es ist nicht nur spannend, sondern macht auch süchtig.


Ein Gedanke zu “Angelesen … Code Orestes. Das auserwählte Kind

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