Origami Lesezeichen

Ich bin ein Ästhetikleser und ein Chaosleser. Was das bedeutet? Ich lese alles querbeet, mindestens zehn Bücher gleichzeitig und am liebsten noch mehr. Wenn ich ein Buch zurück ins Regal stelle, bedeutet das nicht, dass ich fertig damit bin. Auch nach Jahren hole ich ein altes Buch wieder hervor und lese genau an der Stelle weiter, wo das Lesezeichen liegt. Früher oder später wird die Geschichte schon wieder zusammen kommen. Das bedeutet aber auch, dass ich gar nicht genug Lesezeichen besitzen kann, weil ständig welche in Büchern landen und dort auch erst einmal bleiben.
Leider bin ich aber auch Ästhetikleser. Das bedeutet natürlich unter anderem, dass ich Coverleser bin (ihr erinnert euch an die verschiedenen Stufen? Ja … Das bin ich …). Heißt aber auch, dass ich schon seit einiger Zeit nicht mehr zufrieden bin mit einfachen Bons, Abrissen oder Klopapier (ja, ein einfaches Blatt Toilettenpapier war lange Zeit mein Lieblingslesezeichen). Über die Möglichkeit von Eselsohren sprechen wir nicht … 

Irgendwann kam ich zu den Origamilesezeichen. Da ich seit meinem Japanaufenthalt vor ein paar Jahren Origamipapier horte (ich habe ein kleines Messi … *hust* Drachenproblem zu Hause), habe ich eigentlich immer welches mit verschiedenen Farben und Motiven zur Auswahl (ernsthaft, Leute, einmal nach Japan fliegen und sich dort im 100-Yen-Shop eindecken mit verschiedenen, hochwertigen und toll aussehenden Motiven kostet euch gefühlt weniger als hier in Deutschland importiertes Papier einzukaufen – 8 Euro für 20 Blatt Papier?! Seid ihr denn verrückt geworden?!).

Lesezeichen OrigamiDurch diese Auswahl habe ich auch keine Probleme, das Lesezeichen auf das Cover farblich oder sogar motivisch abzustimmen. Ein Lesezeichen mit weißen Kaninchen für Snowbaz, Blumenmuster für Alice oder Wellenmuster für Undine. Blaue Cover bekommen blaue Lesezeichen, grüne Cover bekommen grüne Lesezeichen … ihr versteht mein Prinzip. So hab ich immer ein schönes Lesezeichen für mein Buch und brauche nicht jedes Mal das Lesezeichen austauschen.
Hinzu kommt auch noch ein schönes Stilelement für die Wand, denn gleichzeitig habe ich auch einen Rahmen mit Fotoecken beklebt und kann dort Lesezeichen hineinstecken, die ich gerade nicht brauche oder die noch nicht ihr Buch gefunden haben. 

Aber auch andere kreative Möglichkeiten bleiben euch! Nehmt ein einfaches weißes Blatt (dafür braucht ihr nicht mal Origamipapier, normales Druckerpapier reicht zurechtgeschnitten völlig) und bemalt es wie ihr lustig seid! Wolltet ihr schon immer alle 151 Pokemon der ersten Generation sammeln? Als Lesezeichen sehen die super aus! Oder ihr macht alle Tierkreiszeichen und wechselt monatlich das Motiv. Es sind keine Grenzen gesetzt und die Lesezeichen erfüllen alles, was ich an ein Lesezeichen stelle: Hübsch, Praktisch und in Massen erhältlich. 

Lesezeichen Origami 2Die Faltung ist zudem ziemlich einfach und selbst für Origami-Novizen zu bewältigen. Einfach nach Origamilesezeichen googlen und ihr werdet von hilfreichen Anleitungen, Videos und Ideen nur so überschwemmt.
Also wenn die Weihnachtszeit euch neue Bücher gibt oder ihr ein kleines individuelles Geschenk zum Buch dazu schenken wollt, warum dieses Jahr nicht auf ein Origamilesezeichen zurückgreifen? Ich habe es auf jeden Fall gemacht! … 

 

Frohe Weihnachten, Reni … Die Überraschung ist jetzt wohl dahin ….

Aber auch für den Rest von euch ein schönes Weihnachtsfest und eine besinnliche Zeit. Und natürlich wünsche ich allen Buchnerds da draußen ganz viele rechteckige Geschenke unterm Tannenbaum. 

Merry Bookmas wünscht euch,
Eure Anna.


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