The Fault in Our Stars

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Autor:
John Green

Darum geht’s:
Ein geliebtes Buch, zwei verliebte Teenager, ein ganz besonderer Wunsch und der Unterschied zwischen großen und kleinen Unendlichkeiten …

Meine Meinung:
Fünf Jahre ist es her, dass die Verfilmung dieses Buches in unseren Kinos anlief. Fünf Jahre, seit ich mir, kurz nachdem ich den Film gesehen habe, sofort das Buch kaufte und es innerhalb ein paar weniger Stunden geradezu inhalierte. Ebenso wie der Film brachte mich dieses Buch zum Lachen, zum Weinen, zum Seufzen und brach mir am Ende dann auch noch das Herz … was soll ich sagen; das Buch ist perfekt.

Mittlerweile lese ich dieses Buch alle paar Jahre wieder. Ich liebe Augustus Waters, liebe die Einstellungen der verschiedenen Figuren zum Leben und die kleinen Zwischentöne, die Green hier wunderbar mit diesem Buch einfängt. Seine Beschreibungen zu Amsterdam wecken das eigene Fernweh, Hazels und Gus‘ Liebe zu „An Imperial Affliction“ den Wunsch, dass dieses Buch doch nicht fiktional wäre. Vor allem aber finde ich es toll, dass der Krebs im Buch nur eine Nebenrolle spielt und die Protagonisten trotz der Erkrankung ihr Leben leben und sich davon nicht beeinträchtigen lassen (soweit das eben geht). Gleichzeitig wird faszinierend gezeigt, wie verschieden Eltern damit umgehen, dass ihre Kinder an Krebs erkrankt sind. Und natürlich bricht das Ende einem das Herz, sodass man schluchzend und halb blind nach dem nächsten Taschentuch suchend tastet, immer die Augen auf das Buch gerichtet, um ja keine Zeile zu verpassen.

Ich gebe zu, eigentlich bin ich kein großer Fan von John Green. Sowohl Looking for Alaska, als auch Paper Towns habe ich mehrfach versucht zu lesen, bin jedoch in keins der beiden wirklich rein gekommen.  The Fault in Our Stars (übrigens ist der Titel eine Anspielung auf Shakespeares Julius Cäsar) ist eine Ausnahme. Mittlerweile sieht mein Taschenbuch ziemlich zerlesen aus: Dem Buchrücken sieht man an, dass es viel gelesen wurde, die Coverseiten sind geknickt und ein paar Seiten wellen sich, seit ein Wasserglas kurz darüber ausgeleert wurde (es ist ein Taschenbuch, die dürfen so aussehen!!!). Viele Seiten sind auch bunt markiert, damit ich meine Lieblingszitate immer wiederfinde und an manchen Seitenrändern gesellen sich kleine Notizen hinzu. So etwas mache ich nur bei Büchern, die mir sehr am Herzen liegen (und nur bei Taschenbüchern, denn Hardcover sind heilig), und The Fault in Our Stars zählt eindeutig zu diesen Büchern.

Wer es noch nicht gelesen hat, sollte sich das Buch schleunigst besorgen, denn so schön wurde euch das Herz noch nie gebrochen. Übrigens hält sich die Verfilmung auch weitgehend an das Buch und ist eine gute Ergänzung, falls ihr mal eine Auszeit vom Buch benötigt.

 

Das Buch ist übrigens auch in deutsch unter dem Titel Das Schicksal ist ein mieser Verräter beim Hanser Verlag erschienen – ihr könnt es also auch gemütlich in dieser Sprache genießen.


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