The Princess and the Fangirl

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Autorin:
Ashley Posten

Darum geht’s:
Eine Schauspielerin, die vom Fandom genug hat, ein Fangirl, die ihre Lieblingsfigur um jeden Preis retten will, und eine Verwechslung, die das Leben zweier Mädchen verändert.

Meine Meinung:
The Princess and the Fangirl ist die Fortsetzung von Ashley Postens Buch Geekerella. Wieder steht die Serie Starfield und ihre Darsteller im Vordergrund; diesmal mit einem besonderen Fokus auf die weibliche Hauptdarstellerin Jessica. Die Handlung spielt dieses Mal komplett auf der ExcelsiCon, der Fan-Convention auf der sich im ersten Band Elle und Darien ineinander verliebt haben. Neben Jessica ist das Hardcore-Fangirl Imogen die zweite Protagonistin dieser Geschichte, die eine Pedition gestartet hat, um Jessicas Charakter Prinzessin Amara zu retten.

Das Buch ist toll und für mich eigentlich noch besser als der erste Teil. Jessica kommt am Anfang sehr kühl und etwas zickig rüber, doch je mehr man hinter die Fassade schaut und entdeckt, warum sie das Fandom so hasst, desto mehr änderte ich beim Lesen meine Meinung über sie. Imogen hingegen hat mein Herz vom ersten Moment gestohlen. Sie ist eine Gryffindor, die für das Fandom und ihre Lieblingsfigur durchs Feuer gehen würde. Doch auch sie lernt im Lauf der Handlung, dass ein Celebrity Leben oft glänzender aussieht, als es wirklich ist.

Ganz nach dem Vorbild Der Prinz und der Bettelknabe begleitet man als Leser den Rollentausch der beiden. Es wird sich verliebt, es herrscht viel Drama, viele Tränen werden vergossen und dann spielt noch ein Leak eine Rolle. Der offene und sympathische Schreibstil macht es einem leicht, der Handlung und Gefühlswelt der Mädchen zu folgen. Der Text ist wie beim ersten Teil mit vielen Fandom Referenzen gespickt, die sich nicht nur auf Starfield beziehen (ich hätte dann gerne als nächstes diese Space Opera als Buch, bitte), sondern auch auf reale Fandoms.

Ebenso wie Geekerella ist dieses Buch eine feministische Liebesgeschichte mit starken weiblichen Figuren, deren Leben sich nicht nur um den perfekten Kerl dreht. Nebenbei ist The Princess and the Fangirl auch eine bunte Geschichte, denn nicht nur bekommen wir hier Charaktere verschiedener ethnischer Hintergründe geliefert, auch die Liebe wird in all ihrer Diversität dargestellt, und das ohne es als etwas besonderes hervorzuheben, sondern als ganz normal und natürlich. Neben den tollen Figuren, dem spannenden Plot und der Wiederbegegnung mit alten, liebgewonnenen Charakteren, ist dies ein weiterer Grund, warum ich das Buch so liebe.

Wenn ihr den ersten Teil bereits gelesen habt, dann empfehle ich euch diesen wundervollen zweiten Teil von Herzen. Und wenn ihr Geekerella noch nicht gelesen habt, dann holt euch gleich beide Bücher, denn ihr werdet von der Geschichte nicht genug bekommen.

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