Verrisse von Büchern … so böse, dass sie schon wieder gut sind?

Kennt ihr das? Ihr lest ein schlechtes Buch und könnt nicht glauben, dass sowas überhaupt veröffentlicht wurde. Mein erster Instinkt bei dieser Art von Büchern ist immer, es nach ein paar Seiten aufzugeben und mich etwas besserem zu zuwenden. Doch wenn es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, dann bleibt diese Alternative nicht, schließlich hat man sich ja verpflichtet, seinen Senf zum Buch abzugeben. Doch wie ehrlich darf man in der Rezension sein?

Ich und Verrisse …
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber normalerweise vermeide ich es, Verrisse zu schreiben. Ich fühle mich nicht nur schlecht beim Schreiben, ich habe auch Mitleid mit dem Autor, der ja eigentlich „sein Bestes“ gegeben hat und mit uns Lesern teilt. Da ich selbst Geschichten schreibe, weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es kein einfacher Schritt ist, seine Geschichte der Kritik anderer auszusetzen. Um so mieser fühle ich mich dann, wenn ich sein/ihr Werk kritisiere. Aus diesem Grund schreibe ich normalerweise keine negativen Kritiken, weswegen ihr hier auf RenisBooks bisher keine finden konntet.

Rezensionen für Verlage …
Die Situation hat sich nun geändert, denn in Zukunft werde ich immer wieder Rezensionsexemplare von Verlagen erhalten. Wenn ein Verlag uns Bloggern ein solches Buch schickt, erwartet er, dass wir im Gegenzug  natürlich auch eine Rezension schreiben, sonst schenkt er uns ja nur die Bücher und hat am Ende nichts davon (okay, dagegen hätte ich auch nichts, aber dann würden die Verlage ja schnell pleite gehen und uns gar keine Bücher mehr überlassen können und das wollen wir ja auch nicht).
Die Frage hier ist jedoch: Wie ehrlich erwartet der Verlag von mir, dass ich über das Buch schreibe? In gewisser Weise machen wir mit einer Rezension Werbung für das Buch und verhelfen dem Verlag dank unserer Leser zu mehr Reichweite für Ihre Produkte. Doch wollen Verlage schlechte Kritiken zu ihren Büchern geliefert bekommen?
Wenige Verlage spezifizieren die Anforderungen an Rezensionen auf ihren Webseiten. Viele lassen sich eher darüber aus, welche Anforderungen sie an Blogs stellen bezüglich Reichweite oder auch die Verwendung von Zitaten und Bildern. Einige schreiben, dass sie Bloggern keine Vorschriften zum Inhalt machen, andere, wie beispielsweise S.Fischer und der Thienemann Verlag, wünschen sich, dass wir die Bücher „im journalistischen Sinne“ rezensieren. Das heißt übrigens, wenn man sich an die journalistischen Leitlinien hält, dass wir „unsere Meinung ohne Einflussnahme von dritter Seite frei bilden und sie ungehindert veröffentlichen“ (Quelle). Dies schließt dann aber auch die negative Kritik mit ein.

Verrisse für Leser …
Doch was ist mit den Lesern unserer Beiträge und späteren Käufern der Bücher? Sind wir es ihnen nicht schuldig, die Wahrheit über Bücher zu schreiben? Zumindest für mich ist das der einzig berechtigte Grund, warum ich doch zukünftig auf meinem Blog negative Kritiken veröffentlichen werde.
Als Leser will ich wissen, worauf ich mich einlasse und Bücher aus meiner Liste streichen, die nicht gut sind. Ich lege viel Wert auf die Meinungen von Bloggern, deren Buchgeschmack dem meinen ähnelt. Wenn ihnen etwas nicht gefällt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Bücher auch mir nicht gefallen. Für diese muss ich kein Geld ausgeben oder meine Zeit verschwenden. Wichtig ist dann aber auch, dass die Kritik ordentlich und nachvollziehbar begründet ist und nicht nur gesagt wird, dass das Buch schlecht ist. Wenn dem so ist, will ich schließlich auch wissen, warum.

Einige Blogger, mit denen ich mich zu diesem Thema unterhalten habe, berichteten mir, dass negative Rezensionen oft eine viel weitere Reichweite bringen, als lobende Kritiken. Auch macht es vielen meiner Bloggerkollegen mehr Spaß, Verrisse zu schreiben als „normale“ Rezensionen, weil man einfach viel mehr Content für den Beitrag findet. Und natürlich lesen sich solche Beiträge amüsanter als Lobgesänge. Ihre Follower wiederum schätzen sie für ihre Ehrlichkeit und oft lösen diese Beiträge mehr Resonanz bei den Kommentaren aus als positive Kritiken.

Dass wir Bücher nicht beschönigen oder negative Aspekte verschweigen sollten, wenn wir Rezensionen veröffentlichen, sollte für uns Buchblogger zum Ehrenkodex gehören, denn das sind wir unseren Followern und Lesern schuldig. Ob man nun Verrisse schreibt oder nicht, muss jeder von uns für sich selbst entscheiden und auch, mit welcher Intention wir sie verfassen. Es aber alleine für die Reichweite und Klickzahl zu tun, ist für mich nicht Rechtfertigung genug.

 

Wie händelt ihr das? Veröffentlicht ihr negative Rezensionen? Und vor allem: Versucht ihr bei Rezensionsexemplaren euch positiver auszudrücken als bei Büchern, die ihr euch selbst gekauft habt? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

 

Wie immer wünsche ich euch eine schöne Woche und einen fleißigen Osterhasen.

Alles Liebe,
Eure Reni

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16 Gedanken zu “Verrisse von Büchern … so böse, dass sie schon wieder gut sind?

  1. Hallo Reni,
    ein sehr guter und interessanter Beitrag! Ich z. B. erwische mich immer öfters dabei, die Rezensionen zu einem Buch zu filtern, d. h. ich lese zwar zuerst zwei, drei positive Bewertungen, dann aber wechsele ich zu denen mit ein, zwei Sternen. Lobgesang schön und gut (diese könnten allerdings auch gekaufte Rezensionen sein – man hört und liest über dieses Thema immer öfter), aber ich möchte dann auch wissen, warum ein Buch einigen Lesern nicht gefallen hat, was sie an der Geschichte auszusetzen haben.

    Manchmal stelle ich sogar fest, dass die negativen Rezensionen teilweise interessanter sind, als die guten, d. h. wenn die Argumentation für mich persönlich schlüssig erscheint. Denn Argumente sind wichtig, man sollte schon, wenn man ein Buch kritisiert, auch sagen können, warum es einem nicht gefällt; das nennt sich konstruktives Feedback und es sollte den Autoren auch keine Probleme bereiten, da sie dies selbst in vielen Fällen sogar wünschen. Aber dennoch: Als Autor, Schriftsteller muss man wissen, dass seine Werke nicht zwingend jedem gefallen müssen, da die Geschmäcke total unterschiedlich sind. Es ist eine Utopie zu glauben, dass man dies schaffen würde, wenn man das schriftstellerische Handwerk hundertprozentig beherrschte und auf die Bestsellerlisten käme. Das kann nicht funktionieren. Jedes Buch findet seine Leser, jedoch nicht alle Leser gleichermaßen.

    Und auch die sogenannten Bestseller, die uns suggerieren sollen, dass ein Buch extrem vielen Menschen gut gefallen hat, bedeutet noch längst nicht, dass es allen, die sie lasen, oder es noch lesen würden, auch wirklich gut gefielen. Ich persönlich halte mich nicht an Bestsellerlisten, ich suche mir selbst aus, was ich lesen möchte, was mich anspricht und lasse mich diesbezüglich nicht in eine bestimmte Richtung lenken, nur weil ein Buch von angeblich vielen Lesern (oder vom Verlag selbst) als gut, als Bestseller beurteilt worden ist. Mir muss es trotzdem nicht gefallen, ganz egal, wie veiele es vorher schon gelobt hatten. Meine Erfahrung ist mittlerweile die, dass die wahren (Buch)Perlen jene sind, die keine Aufmerksamkeit in der breiten Masse erregen, waum auch immer. Sie sind nicht geschrieben worden, um den Ansprüchen der breiten Masse zu entsprechen, um ihr zu gefallen, koste es was es wolle. Genau deshalb sind sie für mich persönlich interessant.

    Oder wenn z. B. ein Buch, welches soeben erschienen ist und sofort als Bestseller gehandelt wird, aber bei den Rezensionen zu lesen, ist, dass Leser sich darin fragen, wieso das Buch bereits als Bestseller tituliert ist, wo das besagte Buch noch nicht einmal eine einzige positive Beurteilung von echten Lesern auf der Plattform hat, dann wird man etwas stutzig und denkt man sich sein Teil dazu … Wer hat das Buch auf die Bestsellerliste gehievt / gepuscht?? Hmm…. Oder ist das eine Art Werbung heutzutage, um auf eine Neuerscheinung sofort größere Aufmerksamkeit zu lenken?

    Ich finde, du solltest keine große Hemmungen vor etwas negativeren Rezensionen in deinem Blog haben, denn ich glaube auch, ähnlich wie deine Buchblogger-Kollegen, dass die Leute ganz gerne negative Rezis lesen, denn sie gehen davon aus, dass sie so schneller in Erfahrung bringen können, ob ihnen ein Buch zusagt oder nicht. Sie möchten wissen, warum eine Geschichte „schlecht“ sein soll und sehen, ob sie mit einer solchen Bewertung etwas anfangen können oder diese sie erst richtig neugierig auf das Buch macht. Bei den Lobgesängen sind mittlerweile viele skeptisch, zu oft hat sich das Gegenteil bewahrheitet und zum enttäuschten Leseerlebnis geführt.

    Liebe Grüße
    Sella

    Gefällt 3 Personen

  2. Hey Reni,
    Ich finde das auch ein schwieriges Thema, aber ich denke, dass Verlage damit rechnen müssen, auch schlechte Rezensionen zu erhalten. Wenn es darauf hinausläuft, kann man ja per Email beim Verlag nachhaken, ob die schlechte Rezension oder lieber gar keine veröffentlicht werden soll.
    Ich finde, dass man auf jeden Fall ehrlich sein und keine Rezension beschönigen sollte. Das ist man den Lesern schuldig.

    Gefällt 2 Personen

  3. Moin Reni!

    Jaja, es ist schon eine Krux mit den Rezensionen…!!!

    Auch bei mir gibt es nur „positive“ Rezensionen zu lesen, und das hat seinen Grund:
    Ich habe irgendwann im Laufe meines Lebens die Erkenntnis bekommen, dass mir meine Lebenszeit immens wichtig ist.

    Darum lese ich Bücher, die mir nicht zusagen, auch nicht bis zum Ende. Darum schreibe ich über Bücher, die mir nicht zusagen, auch keine Rezensionen. Warum sollte ich es tun…?
    …weil ich mit meinen „negativen“ Rezensionen auf mehr Klicks schiele?
    …weil ein Verriss unterhaltsamer zu lesen ist?

    Ich hoffe, ich bin auch mit meinen „positiven“ Rezensionen in der Lage, meine Leser zu unterhalten!

    Zudem habe ich manchmal den Eindruck, dass dieses Thema mit seinem „entweder-oder“ für einige Blogger beinah eine Glaubensfrage darstellt. Und auch hier frage ich mich: „Wozu die Aufregung?“

    Jeder Blogger kann für sich nach seiner persönlichen Fasson entscheiden, welche Art von Rezensionen er veröffentlichen möchte, und wird damit sicherlich seine Leser finden.

    Die Welt ist groß! Die Welt ist bunt! Da ist doch sicher für jeden etwas dabei!

    Lieben Gruß
    Andreas

    Gefällt 1 Person

  4. Liebe Reni, ich würde das genauso machen wie du. Man muss doch ein gutes Gewissen dabei haben können!

    Wenn ich über Bücher schreibe, dann habe ich sie in der Bibliothek um die Ecke ausgeliehen. Zwar hole ich immer die neuesten aus meinem Lieblingsbereich, aber dann lese ich, falls mir die Schreibweise gefällt, alles, was ich aus dem Gebiet von diesen Autoren kriegen kann!

    Beste Grüße, du machst das klasse!

    Gefällt 1 Person

  5. Hallo Reni,
    dein Artikel ist sehr gut und informativ.
    Ich schreibe zwar keine Rezensionen für Bücher, aber ich kann von mir sagen, dass ich immer Bücher kaufe, deren Inhalt mich anspricht. In der Regel lese ich noch nicht einmal die Rezensionen zu dem Buch durch, da ich mir meine eigene Meinung bilden möchte ohne vorher schon etwas darüber gelesen zu haben.
    Wenn mir die/der Autor/in gefällt, lese ich auch andere Bücher von denen.
    Ich fände es aber auch schwierig negative Rezensionen zu schreiben. Negative Bewertungen werden sehr viel häufiger als positive Bewertungen weitergegeben. Mittlerweile glaube ich sogar, dass es normal geworden ist für uns, nur nach negativen Rezensionen zu suchen, um das Haar in der Suppe zu finden, egal worum es geht.
    Mach weiter so, wie es für dich gut ist. Ich lese deinen Blog sehr gerne.
    Liebe Grüße
    Nella

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  6. Ich hab mir meine Rezi-Exemplare auch zuschicken lassen, dachte aber nicht, dass es sich bei einem dieser um ein so schlechtes Buch handelt. Deswegen kam der Konflikt auch zustande.

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  7. Hi Sella,
    danke für dein tolles und vor allem langes Kommentar 🙂
    Ich bin tatsächlich mittlerweile so, dass ich mir das Verhältnis aus positiven und negativen Bewertungen anschaue. Danach entscheide ich, ob ich in diese Bewertungen reinschaue oder nicht. Oft lasse ich mich aber auch immer noch vom Cover verführen und liege damit immer mal wieder daneben (ein gutes Cover sagt schließlich leider nichts über die Qualität des Textes aus).
    Aus meiner Verlagserfahrung heraus ist die Betitelung der Bestseller ein reiner Marketingtrick, der einfach mehr Kunden anziehen soll. So richtig stichfest ist er aber nicht. Bei den Bestsellerlisten zB. von Spiegel ist es da ein wenig anders, denn hier spielen sich die tatsächlichen Verkaufswerte ein, sagen aber auch nichts über die Qualität. Auf diese Richtwerte kann man sich also auch nicht wirklich verlassen.
    Was du mit dem Geheimtipps meinst, die oft gar nicht groß beworben werden, da gebe ich dir Recht. Ein paar meiner Lieblingsbücher sind bis heute kaum verbreitet und werden auch bloß hinter vorgehaltener Hand weiterempfohlen (zB. der Nachtzirkus von E. Morgenstern). Irgendwie macht es diese Bücher dann aber auch wieder zu etwas ganz besonderem.

    Liebe Grüße,
    Reni

    Gefällt 1 Person

  8. Hallo Lea,
    das denke ich mittlerweile auch. Unsere Bloggermeinung sollte nicht bestechbar sein, auch wenn wir mit den Rezensionsexemplaren vom Verlag „bezahlt“ werden. Unsere Leser merken am Ende so oder so, wenn wir nicht so begeistert wie üblich von einem Buch sind und das schadet dann nicht nur uns, sondern gleichzeitig auch dem Verlag.
    So schwer es also fallen mag, werde ich am Freitag meine erste negative Kritik veröffentlichen.

    LG Reni

    Gefällt 1 Person

  9. Hallo Andreas,
    mit der Glaubensfrage trifft es den Nagel bei manchen Bloggern fast auf den Kopf, mich so wie es aussieht eingeschlossen, sonst hätte ich mir in den letzten Tagen nicht so einen Stress gemacht. Viele meiner befreundeten Blogger haben da sehr leidenschaftlich debattiert, als ich sie ansprach, was mich sehr überraschte. Ich glaube, gerade deswegen habe ich auch diesen Beitrag geschrieben. Nicht nur, um die Debatte meinen Lesern zum Austausch zu öffnen, sondern auch um für mich zu entscheiden, wie ich mich positionieren möchte.

    Liebe Grüße,
    Reni

    Gefällt 1 Person

  10. Ja, liebe Reni, genauso ist es!
    Und sorry für den langen Kommentar, leider kann ich oft nicht anders 🙂 Ich habe Hannes vom: gedankenimnebel.wordpress.com gerade gestern im Zuge einer unseren interessanten Diskussionen geschrieben, dass ich, wenn ich so weitermache, bald ein Kommentarverbot von euch erteilt bekommen werde 🙂 Oder direkt vom WordPress – meine zu langen Kommentare sind unzumutbar! Sie belasten zu sehr den WP-Server! 😊

    Aber was soll ich machen? Ihr wirft immer solche interessante Themen auf, da kann ich meine Finger nicht stillhalten und nichts dazu schreiben! Geht nicht! 😉
    Ich hoffe nur, dass WP nicht auf den Gedanken kommt, die Anzahl der Zeichen im Kommentarfeld auf 140 oder 200 zu beschränken, denn dann wird es etwas schwierig für mich … 😊

    Liebe Grüße
    Sella

    Gefällt 1 Person

  11. Hallo Nella,
    danke für dein Lob; ich freue mich, dass du gerne auf meinem Blog unterwegs bist 🙂
    Ich beobachte in meinem Job immer wieder, dass vor allem wir Deutschen dazu neigen, erstmal zu meckern, bevor wir uns den guten Aspekten zuwenden. Das finde ich schade, weil ich manchmal das Gefühl habe, wir verlernen, die positiven Dinge im Leben wahrzunehmen. Wenn ich mich nicht sofort in ein Buch verliebe (bzw. Cover) und es sofort kaufe, sondern eher ein paar Monate um es herumschleiche, erwische ich mich immer öfter, wie ich auf Bewertungsseiten gehe und dort das Verhältnis positiver und negativer Bewertungen betrachte. Tendieren die Bücher mehr ins negative, lese ich eher diese Rezensionen als die Positiven.

    Liebe Grüße und genieß die Sonne,
    Reni

    Gefällt 1 Person

  12. Hi Sella, das war gar keine Kritik an der Länge 😉 Ich freue mich über jedes Kommentar und auch, wenn meine Beiträge natürlich dann auch eine Diskussion auslösen. Ich liebe das, denn dann habe ich nicht das Gefühl, in den leeren Raum hinein zu schreiben, ohne jemanden zu erreichen. Diese Vorstellung finde ich zu traurig.

    Lass uns einfach die Daumen drücken, dass WP nicht auf die dumme Idee kommt, die Zeichenanzahl zu begrenzen. Jeder sollte soviel sagen dürfen, wie er loswerden möchte. Beleidigende Kommentare kann man ja immer noch sperren.

    LG und genieß die Sonne,
    Reni

    Gefällt 1 Person

  13. Hallo Reni,
    ich selbst schreibe auch Geschichten und mir tut es deswegen auch jedes Mal leid, wenn ich eine negative Rezension poste. Trotzdem gehen manchmal die Gefühle mit mir durch. Vielleicht hätte ich die ein oder andere negative Rezension netter schreiben können, wenn ich jetzt noch mal drüber lese. Bei englischen Autoren schreibe ich aber emotionaler als bei deutschen Autoren, weil ich mir sage, dass die englischen Autoren die Rezi vermutlich nicht sehen werden oder die Sprache nicht sprechen, wenn ich sie auf deutsch schreibe. Dennoch poste ich auch negative Rezis oder letztens habe ich einen Beitrag gepostet, warum ich ein Buch nach fast 200 Seiten abgebrochen habe und ich habe auch schon einem Verlag geschrieben, dass ich das Rezi-Exemplar abbrechen werde. Nicht, weil ich das Buch wirklich schlecht fand, ich habe mir nun unheimlich gelangweilt, fand es nicht gut und interessant geschrieben (viele Rückblenden usw.) Das hat der Verlag auch verstanden und sich für die ehrliche Meinung bedankt, weil nicht jedes Buch den Geschmack treffen kann.
    Liebe Grüße
    Yvonne 🙂

    Gefällt 1 Person

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