Bin ich büchersüchtig?

Letzte Woche hatte ich mit Sella vom Blog Stunden voller Worte eine interessante Diskussion darüber, ob der Titel Bücherwurm eigentlich noch auf uns zutrifft oder schon bei weitem nicht mehr das abdeckt, was wir eigentlich sind: Büchersüchtig. Seitdem kann ich nicht so wirklich aufhören, darüber nachzudenken, ob das stimmt und was es überhaupt bedeutet, büchersüchtig zu sein.

Kindheit zwischen Büchern
Dass ich ein Bücherwurm und eine Leseratte bin, steht gar nicht zur Debatte – das ist bei mir genetisch veranlagt. Meine Eltern lesen beide sehr gerne und bei uns zuhause hat es nie an Bücherregalen gemangelt. Wenn es nichts zu tun gab, hat man sich hingesetzt und gelesen. Wenn man noch nicht einschlafen konnte, nahm man ein Buch zur Hand. Dazu kommt, dass ich im Buchhandel aufgewachsen bin, denn meine Großmutter besaß einen Buchladen, den später meine Tante übernahm. Die schönsten Nachmittage waren die, an denen ich den Hort früher verlassen und in den Buchladen gehen konnte, um dort zwischen all den Büchern auf dem verwunschenen Dachboden zu spielen. Heute kann ich mich kaum an die Einrichtung des Ladens erinnern, aber der Dachboden ist noch immer regelmäßiger Schauplatz meiner Erinnerungen und Träume.
Ein weiteres Highlight meiner Kindheit war es, meine eigene Bibliothekskarte in der ersten Klasse für die Schulbibliothek zu bekommen und auch Bücher für die älteren Kinder ausleihen zu dürfen, denn auch schon vor der Einschulung konnte ich lesen, dank der Buchhandlung meiner Oma, und interessierte mich nicht mehr für Leselernbücher – aus denen war ich schon rausgewachsen. Später auch meine eigene Karte für die Stadtbibliothek zu bekommen, war wie den Schlüssel für einen geheimen Club zu erhalten, in dem alle meine neuen Freunde waren, die nur darauf warteten, dass ich die Seiten ihrer Bücher öffnete und mit ihnen Abenteuer erlebte.
Dass mein Schulranzen und später Rucksack immer viel schwerer war als der meiner Schwester oder Schulkameraden verwundert nicht, denn mussten in ihm immer mindestens ein oder zwei Bücher Platz finden (neben all den Bunt- und Filzstiften, die mein Federkästchen fast aus den Nähten platzen ließen). Das Haus ohne Buch zu verlassen, war schon damals eine unvorstellbare Vorstellung für mich, kam aber doch öfter vor als heute.

Was bedeutet eigentlich büchersüchtig?
Aber macht mich das nun büchersüchtig, nur weil Bücher mich schon immer begleitet haben? Und was genau bedeutet jetzt eigentlich büchersüchtig?
Der Duden definiert Sucht als krankhafte Abhängigkeit von einem bestimmten Genuss- oder Rauschmittel oder als übersteigertes Verlangen nach etwas, bzw. nach einem bestimmten Tun. Zu Lesen fühlt sich für mich jedoch nicht so an – natürlich ist es ein schönes Gefühl, gemeinsam mit einem Buch unterwegs zu sein und in seiner Geschichte zu versinken, aber ich kann auch mehrere Wochen ohne Buch, wenn es sein muss und verzweifle daran nicht. Weder bin ich krankhaft abhängig von meinem Lesestoff, noch ist mein Verlangen nach Büchern so groß, dass ich an nichts anderes mehr denken kann. Diese Definition von Sucht deckt sich also irgendwie nicht mit dem, was man unter büchersüchtig versteht – zumindest nicht mit meinen Vorstellungen.

Doch wie soll man den Begriff dann definieren? Letztes Jahr im April veröffentlichte Maren Kahl auf dem Blog Lesejury (von Bastei Lübbe) einen Beitrag, in dem sie fünf Symptome nannte, an denen man erkennt, ob man büchersüchtig ist:

  • SUB, der nicht kleiner wird
  • Buchhandlung, an der man nicht vorbeigehen kann
  • Schlafmangel, weil man das „eine“ Kapitel noch lesen muss
  • nicht ohne Buch das Haus verlassen
  • alles umrechnen in Bücher

Nach dieser Beschreibung bin ich eindeutig büchersüchtig, denn all diese Symptome stelle ich auch immer wieder bei mir fest. Hinzu kommen noch ein paar weitere Eigenheiten, die ich mir über die Jahre angewöhnt habe, die nicht jeder durchschnittliche Leser besitzt (zB. der typische „Vielleser“, der so gerne in Statistiken genannt wird und im Jahr zwischen 10 und 30 Bücher schafft – ganz ehrlich, stirbt der nicht vor Langeweile? Wie kann man nur so wenige Bücher lesen – unverständlich, also ehrlich …).

Meine Lese-/Bucheigenheiten:

  • Auswahl der Handtasche nach Anzahl der Bücher, die hinein passen (wenn nicht mindestens ein gebundenes, rund 500-Seiten-Buch reinpasst, bleibt die Tasche im Laden)
  • In Buchhandlungen Bücherstapel gerade zu rücken und auszuräumen (obwohl ich mich nicht entscheiden kann, ob das nicht an meiner Kindheit im Buchhandel liegt)
  • Im Laufen lesen können – überall – und sich nicht dabei zu verlaufen (ey, darauf bin ich echt stolz!!)
  • Überall Lesen zu können, egal wie laut es um mich ist (die Leute sollten aber nicht erwarten, dass ich ihnen zuhöre, wenn ich lese – ich schalte dann auf Standby und konzentriere mich auf die wichtigen Dinge, die Handlung des Buches zum Beispiel)

Aber das sind doch wohl noch relativ harmlose Gewohnheiten. Es gibt dagegen Momente im Leben, da überlege ich wirklich, ob ich nicht doch ein wenig büchersüchtig bin. Dazu zählt vor allem das Bedürfnis, über ein Buch mit jemanden reden zu wollen, das so toll und so gut war, dass man gar nicht anders kann, als ständig davon zu schwärmen. Dann fange ich an, auf Instagram alle zuzuspamen und andere Bookstagrammer zu suchen, die das Buch ebenfalls gelesen haben und hinterlasse dort meine Kommentare. Oder ich poste eine Story nach der anderen und streue in jede Bildunterschrift ein Lob auf das Buch. In diesen Momenten kann ich echt schon ein bisschen verrückt wirken und ich will eigentlich nicht wissen, wie oft meine Freundinnen oder meine Mutter am anderen Ende des Hörers oder mir gegenüber gesessen haben und dachten, hoffentlich hört Reni bald auf, über das Buch zu reden, damit wir wieder zu normalen Dingen wechseln können.  Den Blog und Bookstagram zu haben, haben mich in dieser Hinsicht ruhiger gegenüber Freunden und Familie werden lassen, doch das Maß an Fangirling, dass ich bei einem guten Buch betreibe, hat nicht abgenommen.

Ein weiteres eigensinniges Symptom meiner „Büchersucht“ ist, dass ich mich nicht von Büchern trennen kann. Aussortieren bedeutet bei mir, ich gehe durchs Regal und entferne alles, was ich nicht erneut oder gar nicht lesen möchte. Soweit gleiche ich da noch jedem anderen Leser. Diese Bücher landen am Ende jedoch nicht in einem Karton und werden an einen Reseller geschickt oder der Bücherei gespendet … ähm …  nein, die landen auf meinem Kleiderschrank und verharren dort ihrem Schicksal. Ich bringe es einfach nicht über mich, mich von ihnen zu trennen und sie abzugeben. Ich weiß, dass ich sie nie wieder anfassen werde, weiß, dass sie viel zu viel Platz wegnehmen. Und doch, der Schritt, sie zu verpacken und wegzugeben ist so schwer, dass ich mich bisher nicht überwinden konnte. Irgendwann dieses Jahr steht noch ein Umzug an und mir graut es schon jetzt vor dem Moment, in dem mir meine Mitbewohnerin das berechtigte Ultimatum setzt und mich zwingt, diese Bücher wegzugeben. Dieses Symptom ist also tatsächlich eine verrückte Angewohnheit von mir, die ich nicht so einfach ablegen kann.

Bin ich also doch büchersüchtig?
Ich denke, worauf wir uns einigen können, ist zumindest, dass das Wort büchersüchtig nichts mit Sucht im eigentlichen Sinne zu tun hat, sondern sich eher auf eine gesteigerte Form Bücherliebe bezieht. Büchersüchtige wissen, dass ein Leben ohne Bücher vielleicht möglich ist (wie auch immer das gehen soll), aber auch, dass ein solches Leben für sie nicht in Frage kommt. Wir lieben Bücher und sind gerne von ihnen umgeben. Wir tragen sie mit uns für den Fall, dass sich mal ein paar Warteminuten ergeben, in denen man die Nase ins Buch stecken kann, denn diese Minuten sind kostbare Lesezeit. Wir haben das Navigieren in der Fußgängerzone mit Buch in der Hand perfektioniert und können uns selbst in der S-Bahn stabil halten, während wir in der einen Hand eine Tasche und in der anderen unser Buch balancieren. Wir lesen mehr Bücher, als der „Vielleser“ und besitzen mehrere volle Bücherregale, in denen sich unsere Lieblinge stapeln. Und, und ich denke, dass macht den Unterschied aus zu den Bücherwürmern und Leseratten, Büchersüchtige haben gewisse Eigenheiten entwickelt in Bezug auf den Besitz und Umgang mit Büchern. Nach dieser Definition bin ich definitiv büchersüchtig.

 

Wie sieht es mit euch aus? Stimmt ihr meiner Definition zu? Habe ich vielleicht einen wichtigen Punkt vergessen? Seid ihr büchersüchtig? Und vor allem: Welche Eigenheiten habt ihr so über die Jahre entwickelt?

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Alles Liebe,
Eure Reni.

 

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28 Gedanken zu “Bin ich büchersüchtig?

  1. Hey, ja also ich glaube auch dass wir definitiv zu den süchtigen gehören 😉 Eigenheitzen von uns ist unsere Bücherregal starr sucht ;D Wir könnten unser Regal echt lange betrachten und umräumen ist auch super!
    LG Melissa& Melanie ❤

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  2. Huhu 😀

    Das ist eine interessante Definition und auch ein interessanter Beitrag.
    Tatsächlich muss ich dann sagen, dass ich nicht „süchtig“ bin.
    Wobei:
    – Ja, mein SuB wächst, statt zu sinken
    – ich verlasse das Haus tatsächlich nie ohne E-Book Reader in der Tasche.

    Aber sonst? Hm… ich kann Bücher auch weg geben, verkaufen, verschicken. Meine Lesezeit teile ich mir so ein, dass ich auch Schlaf finde, trotz des „einen“ Kapitels, denn ich muss funktionieren.

    Aber was ich einfach toll finde: Ist dein Fangirl-Modus. Denn seien wir ehrlich: Ein gutes Buch verdient es über und über mit Lob besungen zu werden 😉 Das macht es dann doch erst zu einem Lieblingsbuch.

    Also nach der Definition bin ich wohl nicht süchtig, aber ich liebe meine Bücher ❤

    Liebe Grüße und eine schöne Woche
    Jamie

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  3. Hallo Jamie,
    du Glückliche. Wenn mich ein gutes Buch erwischt, kann sich das „eine“ Kapitel über mehrere Stunden ziehen, auch wenn ich mir noch so vornehme, dass ich nur noch bis zum nächsten Absatz lese ….
    Was aber am wichtigsten ist, ist und bleibt, dass wir unsere Bücher lieben und das ist es auch, was wir alle gemeinsam haben – egal, ob Leseratte, Bücherwurm oder doch schon Buchsüchtiger.
    LG und dir ebenfalls eine tolle Woche,
    Reni

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  4. Hey,
    Ein sehr schöner Beitrag. Bücher‘süchtig‘ ist für mich irgendwie so negativ behaftet, dabei ist das doch eigentlich eine positive Eigenschaft.
    Ich habe immer Phasen, in denen ich nichts lieber tue als lesen (dann bin ich echt büchersüchtig) und dann wieder Phasen, in denen ich zwar lese, aber auch andere Dinge tue. Ich bin also eun Gelegenheitssuchti 😉
    Liebe Grüße,
    Lea ❤️

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  5. Liebe Reni. Eine gewisse Sucht nach Büchern bzw. dem Lesen habe ich. Und ich kenne es auch, trotz später Stunde weiterzulesen, weil es so spannend ist. Nur noch ein Kapitel… 😊 Da ich nur noch E- Bücher lese, ist mein SUB nicht so offensichtlich, aber ich weiß, dass er groß ist. Ich nutze auch jede freie Minute zum Lesen und habe unterwegs immer meinen Reader dabei. Liebe Grüße, Susanne

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  6. Liebe Reni,

    ein sehr schöner Beitrag, genau auf den Punkt gebracht. Die Bezeichnung „Büchersüchtig“ habe ich in unserer Diskussion zwar mit einem Augenzwinkern gemeint, weil ich auch denke, dass das Wort: süchtig einen sagen wir mal etwas negatven Beigeschmack hat. Und du hast recht, wir lieben zwar Bücher sehr, aber es ist nicht so, dass wir ohne sie ganz durchdrehen oder gar nicht existieren könnten. Wir würden sie aber wahnsinnig vermissen!! Und so lassen wir es eben nicht darauf ankommen – wir haben sie immer dabei, in Papierform oder als E-Book. Egal, denn ein Buch ist ein Buch, ob man es in der Hand hält, oder es am E-Reader liest.

    Und ja, die Bücherei war für mich als Schülerin auch ein tolles und aufregendes Erlebnis – ist es heute noch!
    Auch hätte ich viel dafür gegeben, wenn eine meiner Tanten einen Buchladen besessen hätte! Aber nein, dieses Glück hatte ich nicht. Doch was soll’s, ich bin trotzdem nie kurz gekommen deswegen. Zu Weihnachten, Ostern, Geburtsage, habe ich mir immer nur Bücher gewünscht! Ich war immer diejenige, die noch lange alleine unterm Weihnachtsbaum sitzten geblieben war, nachdem alle Geschenke bereits verteilt, ausgepackt, bewundert geworden waren und wir uns fürs Zubettgehen fertig machten. Aber das war egal, denn ich las unter der Bettdecke, mit einer Taschenlampe weiter … Ich kann mich immer noch so gut daran erinnern, dabei ist das echt lange her. Aber es macht nichts: Ich glaube, Bücherliebhaber bleiben im Herzen ewig jung!

    Bücher wegzugeben fällt mir zwar auch ziemlich schwer, aber ich habe es schon ein, zweimal gemacht, auch ein paar hergeschenkt, von denen ich wusste, dass ich sie ich nicht noch einmal lesen wollte oder ich habe das Lesen abgebrochen und wusste, dass ich sie nicht auslesen würde. Glaub mir es tut nicht weh, mach mal einmal den ersten Schritt in diese Richtung – es fühlt sich eher befreiend an. Und du hast neuen Stauraum für andere, neue, tolle Bücher!

    Was ich wiederum nicht kann, dass ist Bücher wegwerfen – nein, ich würde es nicht über mich bringen, sie einfach in die Altpapiertonne zu schmeißen. Das wäre zu hart, das haben sie nicht verdient. Bevor ich so etwas mache, verschenke ich sie lieber oder lasse sie irgendwo unbemerkt liegen – auf einer Parkbank, im Burgerladen, im Kiosk oder sonstwo. Da gibt es viele Möglichkeiten. Es gibt auch Buchhandlungen, die gebrauchte Bücher annehmen, sie dann später auf einen Büchertisch direkt vor ihrem Laden aufstapeln, und nur einen Euro für ein Büch verlangen … – da habe ich gerade heute in meinem Blog darüber berichtet, wie ich so einen Büchertisch heute entdeckt habe und eine Buch-Perle in den Stapeln gefunden habe.

    Und ja, mein SUB wird auch nicht konsequent kleiner, eher höher, und es fällt mir auch sehr schwer an einer Buchhandlung vorbeizugehen, ohne hineinzuschauen. Ohne Buch gehe ich auch NIE aus dem Haus, ich habe sogar mehrere dabei, entweder nehme ich den E-Reader mit oder besser gesagt, es genügt mein Handy, denn ich habe eh schon meinen ganzen Bestand an E-Books auf die Speicherkarte des Handys kopiert. Hauptsache alle dabei! So kann mich unterwegs nirgendwo eine längere Wartezeit oder Fahrtzeit schocken!

    Herzliche Grüße und vielen Dank nochmal für die Verlinkung zu meiner Seite!
    Sella

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  7. Es gibt schlimmere Süchte, als die nach Büchern und guten Geschichten 🙂 Ich sammle auch Bücher, kann keine wegwerfen (wer zur Hölle macht sowas überhaupt???) und auch ich hab schon in Buchhandlungen Stapel wieder ordentlich hingestellt, so ganz nebenbei 🙂 Und ich mag den Geruch von neuen und alten Büchern. Komisch, oder?

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  8. Ich kann dich sooo gut verstehen! Und ja, auch ich bin betroffen… Ist das Regal voll, wird ein Neues gekauft! Mein Mann muss meine Bücher schleifen 🤣 Ich nehme den SU beim Lesen immer ab und habe mir extra einen gepolsterten Einband für gebundene Bücher gekauft. Taschenbücher mag ich nicht so sehr… auf jeden Fall HC, wenn irgend möglich! Ich schätze meinen Bestand auf ca 1500 Stück (und hoffe das reicht😳😂) selbes Problem… LG

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  9. Da bin ich wie du, ich lese nicht gerne HC mit Schutzumschlag. Allerdings liebe ich SC und TBs weil sie einfach viel leichter sind und nicht so umständlich gehalten werden müssen wie HCs. In der S-Bahn oder beim Laufen, wenn man nur eine Hand frei hat, ist das viel angenehmer.

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  10. Da hast du natürlich Recht! Ich wohne auf dem Land (also Mini-Stättchen) und fahre 20 Min mit dem Bus zur Arbeit. Da ist immer ein Platz frei. Das Buch kommt in eine saubere Tüte und dann in den Rucksack… 😂 wenn man stehen muss ist HC echt umständlich…

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  11. Hallöchen!
    Klasse, das kann ich so unterschreiben 😀 Ich habe mich gerade wirklich in vielen Dingen wiedererkannt und muss mich nun also glücklich in die Schlange der Buchsüchtigen stellen ♥ (Es gibt doch keine Sucht, die schöner wäre…)

    Alles liebe!
    Gabriela

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  12. Oh ja, ich liiiiebe Bücher und sie begleiten mich schon mein ganzes Leben lang.
    Aber für mich müssen es „echte“ Bücher sein, also welche aus Papier, in denen ich blättern, mit Bleistift etwas markieren und Notizen machen kann und die diesen ganz bestimmten, wunderbaren Geruch aussenden.
    Neulich saß ich in einem Wartezimmer, holte aus meiner Tasche ein Buch ( ich gehe fast nie ohne Buch aus dem Haus) und begann zu lesen.
    Die Zeit, bis ich aufgerufen wurde, verging wie im Flug.

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  13. Ich bin da wie du und bevorzuge auch noch das physische Buch gegenüber dem eBook, schon alleine wegen dem Geruch und der Möglichkeit, sie später schön dekorativ in mein Bücherregal zu stellen (deswegen lese ich kaum Bücher aus der Bibliothek, weil ich diese immer wieder zurückgeben muss).
    Und ja, mit einem Buch kommen einem ewige Wartezeiten wie Sekunden vor und manchmal bin ich dann auch ein klein wenig verärgert, wenn die zeit zu schnell vorangeht und ich noch mitten in einem Absatz oder einer spannenden Stelle bin.

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  14. Hallo Reni,
    ich war gerade beim Zitate-Suchen für meinen Blog, da habe ein Zitat von Peter Altenberg entdeckt und musste sofort an dich und auf unsere Diskussion denken!

    Hier ist das Zitat:

    „Viele Dinge in diesem Büchlein haben den Charakter von flüchtigem Dilettantismus. Immerhin besser als schwerfälliger Bücherwurmismus!“
    ―Peter Altenberg

    BÜCHERWURMISMUS! Wow, ein tolles Wort – gefällt mir! Es ist ja fast noch eine Steigerung zu meinem „Büchersüchtig“! Jedenfalls musste ich schmunzeln, als ich dieses Zitat gelesen habe! Ich weiß zwar nicht, welches Buch damit Peter Altenberg gemeint hat, als er dies gesagt hat, aber egal – das Wort „Bücherwurmismus“ ist klasse! 😀😀😀

    Ich wollte es dir nicht vorenthalten!
    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
    Sella

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  15. Ich liebe Bücher auch über alles. Doch, ja ich bin süchtig. Ich kann zwar auch mal ein paar Stunden ohne Buch, freue mich aber immer auf die Abendstunden im Bett mit meinem Buch/Ebook/Hörbuch.

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  16. Das kann ich leider nicht ganz unterschreiben … ich wandere oft tagelang verzweifelt durch Buchhandlungen auf der Jagd nach neuem Lesestoff. In der Zeit fühle ich manchmal fast so, als wäre ich auf Entzug (oha, vielleicht bin ich doch süchtiger, als ich dachte).

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  17. Ich bin leider ein Ein-Buch-auf-einmal-Mädchen. Parallel mich mehreren Büchern zu verschreiben, habe ich versucht, ist aber leider nicht mein Ding. Lieber quäle ich mich (und meine halbe Bekanntschaft) und heule rum, dass ich kein Buch habe (andere machen das ja auch mit ihren Kleiderschränken – ein Bücherregal unterscheidet sich da nicht viel 😉 ).

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