Monatsrückblick Februar 2018

Der Februar ist vorbei und ich bin mit dem Praktikum mitten in den letzten Zügen der Messevorbereitungen. Jetzt heißt es, letzte Programmänderungen einzutragen, Drucksachen vorzubereiten, Beutel für Blogger zu packen für die buchmesse:blogger session und so weiter und so fort. Und nicht nur auf Arbeit bin ich im Messefieber, auch auf Buchstudent organisieren Anna und ich gerade den Buchmesse-Countdown.
Doch natürlich kamen auch die Bücher diesen Monat nicht zu kurz, auch wenn es deutlich weniger waren als im Januar. Neben einem Bilderbuch habe ich fünf Romane geschafft sowie eine Kurzgeschichte geschrieben, die ihr hier ab März zu lesen bekommt. Da das allerdings nicht viele Bücher sind und ich zwei diesen Monat schon vorgestellt habe, wird dieser Beitrag kürzer als der Letzte.

IMG_2278Begonnen habe ich den Monat mit Laura E. Andersons Buch Glattes Haar wär wunderbar. Bei dem Cover konnte ich einfach nicht widerstehen und auch die Geschichte ist einfach zuckersüß. Sie handelt von einem Mädchen mit roter Lockenmähne, die sich nichts sehnlicher wünscht als glatte Haare. Mit allen Mitteln versucht sie dies zu erreichen, doch erfolglos. Und dann begegnet sie auch noch einem anderen Mädchen, das sich nichts mehr wünscht, als Locken zu haben.
Allein schon der Zeichenstil ist bei diesem Buch sehr ansprechend, auch die Ideen  darin sind mehr als komisch. Doch vor allem das Ende ist schön, da betont wird, dass man auch mal lieben kann, was man hat und stolz darauf ist. Eine schöne Botschaft, wie ich finde, an die kleinen Leserinnen dieses Buches.

IMG_2281Landline war das nächste Buch, das ich diesen Monat beendet habe. Um was es in diesem Buch geht, erfahrt ihr hier, denn diesen Monat habe ich alle bisher erschienenen Bücher von Rainbow Rowell vorgestellt. Ebenso in einem eigenen Beitrag berichtet habe ich über Scythe von Neal Shusterman, dem ersten Teil seiner neusten Reihe, die mir nicht nur eine schlaflose Nacht beschwert hat.

IMG_2279Thunderhead folgte nach Scythe und ich war überrascht, wie schnell es geliefert wurde. Auf viele englischsprachige Bücher, die ich Ende Dezember bestellt habe, warte ich immer noch, doch dieses war innerhalb eines Tages da (zum Glück). Das Buch ist nicht nur optisch mit seinem wirklich tollen Coverumschlag und dem darunter versteckten, geprägten Buchdeckel und goldverziertem Buchrücken ein Must-Have, auch der Inhalt lässt nicht zu Wünschen übrig.
Das Buch schließt sich nahtlos an den ersten Teil an, neue Figuren kommen hinzu und auch die Tagebucheinträge stammen in diesem Band von jemand anderen. Die Handlung ist fast noch spannender als im ersten Teil (und ich werde hier nicht spoilern, also keine Angst, ihr könnt weiterlesen) und spitzt sich bis zum Ende hin ziemlich zu. Und was für ein Buchfinale das ist – Holla, die Waldfee! Wie schon in meinem Beitrag zu Scythe erwähnt, kann ich es kaum erwarten, den dritten Teil endlich zu lesen, auch wenn ich auf diesen noch für unbestimmte Zeit warten muss – Autoren könnten auch echt mal schneller schreiben, also echt mal …

IMG_2280Liebe Ijeawele .. Wie unsere Töchter selbstbestimmte Frauen werden habe ich am Wochenende beendet. Chimamanda Ngozi Adichie schreibt hierin einen Brief an ihre Freundin, die sie um Ratschläge gebeten hat zur feministischen Erziehung ihrer Tochter. Dieses nur wenige Seiten lange Buch bietet eine Einführung in den Feminismus und gibt gleichzeitig Hinweise, wie man selbst feministischer Denken und Handeln kann, wenn man möchte. Das Buch erläutert die Prinzipien an vielen Beispielen und unterscheidet auch zwischen echtem Feminismus und Feminismus light. Wer sich mit dem Thema mehr beschäftigen möchten, findet mit diesem Buch einen gelungenen Einstieg.

IMG_2282Mein letztes Buch in diesem Monat war Das Ravioli-Chaos oder Wie ich plötzlich Held wurde von Katja Reider. Dieses Buch habe ich für die AJuM gelesen, für die ich seit letztem Jahr Oktober ehrenamtlich tätig bin und mit anderen gemeinsam Rezensionen schreibe. Das Buch war nett, doch empfehlen würde ich es nicht wirklich, da es an vielen Stellen zu sehr das Klischee bedient und nicht gerade bedenkt, das Kinder das Verhalten vielleicht nachahmen könnten. Dies ist schade, da Kinderbücher einen viel größeren Einfluss auf das spätere Verhalten haben, als vielen Autoren vielleicht bewusst ist. Ich finde, man hat als Autor die Verantwortung, Kindern Vorbilder zu schreiben (ohne dabei die Moralkeule zu schwingen), an denen sie sich ein Beispiel nehmen und die sie ohne Vorbehalt bewundern können.

Am Ende dieses Beitrags bleibt mir nun nur noch, euch einen schönen März zu wünschen und denen von euch, die auch zur Buchmesse fahren, eine entspannte Vormessezeit. Ich freue mich darauf, einige bei der Bloggersession zu treffen und kennen zu lernen!

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