Weihnachten mit Plüsch und Plunder

Noch dreizehn Tage bis Weihnachten, noch dreizehn Tage fürs Geschenke kaufen und Bummeln über Weihnachtsmärkte. Für diejenigen unter euch, deren Zuhause auch von felinen Fellnasen bereichert wird, folgt nun ein weiteres meiner Lieblingsbücher für die Weihnachtszeit: Weihnachten mit Plüsch und Plunder von Andrea Schacht.

Als ihre Patentante Juliane stirbt, erbt Ginger deren Antiquitätengeschäft samt Plunder. Anders als erwartet, stellt sich dieser Plunder jedoch nicht als Krimskrams heraus, sondern als schwanzloser, weißer Perserkater, der hungrig aus dem Lager krächzt, als sie den Laden betritt. Das Problem ist nur, das Ginger schon eine Katze besitzt – die königliche Peluche, die in Gingers Abwesenheit nicht nur deren Wohnung renoviert, sondern auch die Catsitterin terrorisiert, die keine Ahnung hat, wie man sich in Gegenwart einer Hoheit verhält. Doch da Ginger gerade ihren Job verloren hat und das Erbe ihrer geliebten Patentante in Ehren halten möchte, beschließt sie, das Geschäft in einen Laden für ausgesuchte Dekorationsartikel umzuwandeln. Kurzerhand packt sie ihre Sachen und zieht samt königlicher Kratzbürste in die Wohnung über dem Laden zu dem verschüchterten Plunder.

Andrea Schachts Buch besitze ich seit 2007, kann mich jedoch nicht mehr erinnern, wie es in meinen Besitz gekommen ist. Obwohl ich es schon fast auswendig kann, lese ich es jedes Weihnachten seit mittlerweile neun Jahren. Ich bin mit Katzen aufgewachsen und wohne jetzt seit einem Jahr mit zwei Räubermiezen zusammen. Mit ihnen zu leben, will ich um nichts in der Welt missen, denn sie bereichern mein Leben und füllen mein Zuhause mit Liebe und ab und zu ein wenig Chaos (mal nett ausgedrückt 😉 ).
Ginger geht es mit ihren zwei Katzen nicht anders. Während sie den Müll vom Tand im Laden trennt, macht sich Peluche auf, ihr neues Königreich zu erobern, nebst spendablen Nachbarsjungen, der ihre Liebe zu Bratwürsten angemessen befriedigt. Plunder freundet sich schnell mit ihr an und lässt ihr ihren Freiraum, leistet er doch lieber seiner neuen Menschenfreundin Gesellschaft. Doch bald wird der Frieden gestört durch die Vergiftung von Peluche und einen Einbruch im Laden.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen Ginger, Peluche und Plunder. Dabei kommt die Handlung aus Sicht der Katzen keinesfalls klischeehaft und albern daher, sondern gewitzt und klug erzählt, so wie wir es unseren Fellnasen durchaus zutrauen würden. Auch Weihnachten kommt nicht zu kurz in diesem Buch, liebt Ginger doch diese Zeit, wie in Flashbacks erzählt wird. Romantisch wird es auch, als Ginger Simon Asmussen kennen lernt und sich zwischen ihnen eine Liebesgeschichte a la Darcy und Elisabeth entwickelt.

Für jeden, der sich, wie ich, ein Weihnachten ohne seine geliebten Katzen nicht mehr vorstellen kann, ist dieses Buch mehr als nur empfehlenswert.

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meine beiden Räuber Luna und Lily

Wir wünschen euch einen schönen dritten Advent!

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