Wunder einer Winternacht

28 Tage und vier Adventssonntage noch bis Weihnachten – Zeit also, um euch meine liebsten Weihnachtsbücher vorzustellen, die ich jedes Jahr um diese Zeit aufs neue zur Hand nehme. Den Anfang macht das Buch Wunder einer Winternacht des finnischen Autors Marko Leino.

Das Buch handelt von dem kleinen Nikolas, der einen Tag vor Weihnachten seine Eltern und seine kleine Schwester Ada verliert. Da keiner im Dorf ihn für immer zu sich nehmen kann, beschließen sie, sich gemeinschaftlich um ihn zu kümmern. Nikolas soll ein Jahr lang bei jeder Familie leben und immer am Weihnachtsmorgen zieht er zur nächsten. Zum Dank schnitzt er für jedes Kind der Familie, und für die Kinder der Familien, bei denen er schon leben durfte, ein Geschenk, welches er ihnen am Weihnachtsmorgen überreicht. Doch alles ändert sich, als es sich keine Familie mehr leisten kann, ihn aufzunehmen und er zu dem kinderhassenden Tischlermeister Lisakki ziehen muss.

Der Rowohlt-Verlag wirbt auf dem Klappentext dieses Buches damit, dass es „die wahre Geschichte des Weihnachtsmann(s)“ erzählt. Aufgebaut wie ein Adventskalender, versteckt sich hinter vierundzwanzig Türchen die berührende Geschichte eines kleinen Jungen, der durch seine Nächstenliebe und Uneigennützigkeit ein ganzes Dorf verändert und am Ende zum Weihnachtsmann wird. Eingebettet wird die Story in eine Rahmenhandlung, in der zwei kleine Jungen beim Tauchen eine Schatulle finden, zu der ihr Großvater ihnen diese Geschichte erzählt. Mit viel Liebe hält Marko Leino Nikolas Geschichte fest und entlockt seinen Lesern nicht nur einmal Tränen. Vor allem aber schenkt er denen, die den Glauben an den Weihnachtsmann nicht aufgeben wollen, ein wenig Magie in dieser kalten Jahreszeit und Vertrauen in Liebe und Uneigennützigkeit, die alles verändern können.

Dieses Buch ist das Richtige für jeden, der Weihnachten liebt und den Glauben noch nicht ganz aufgegeben hat. Am besten mit einer heißen Schokolade genießen oder als Adventskalender Stück für Stück bis Weihnachten lesen. Und wer von der Geschichte nicht genug bekommen kann, sollte sich auch unbedingt den Film anschauen, der Grundlage für dieses Buch war.

Ich wünsche euch allen einen schönen ersten Advent!

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