HAPPY SMEKDAY oder Der Tag, an dem ich die Welt retten musste

Über HAPPY SMEKDAY bin ich im Buchladen meiner Tante gestolpert. Ich war mal wieder auf der Suche nach neuem Lesestoff, hatte schon Entzugserscheinungen entwickelt in den Tagen zuvor, in denen ich einfach nichts zu lesen finden konnte. Aus einer Laune heraus griff ich ins Kinderbuchregal nach Adam Rex Buch und war sofort Feuer und Flamme. Aber von vorn:

HAPPY SMEKDAY handelt von dem Erdenmädchen Tip und ihrer Katze Sau, die sich gemeinsam auf die Suche nach Tips Mutter machen. Diese wurde von Aliens entführt und nicht nur irgendwelchen Aliens, sondern den Boovs. Die Boovs tauchen eines Tages einfach auf der Erde auf und verkünden, dass sie den Planeten Erde entdeckt hätten und er aus diesem Grund nun ihnen gehöre. Alle Menschen würden in Reservate umgesiedelt werden, in Tips Fall, die in den USA lebt, nach Florida. Tip, die hofft, in Florida ihre Mutter zu finden, macht sich mit deren Auto auf den Weg dorthin. Als sie eine Autopanne hat, begegnet sie dem Boov J.Lo, mit dem sie sich, trotz anfänglichem Misstrauen anfreundet. Ein lustiger Roadtrip beginnt, der nicht nur das Geheimnis des immer blitzblank geputzten Königreich der Mäuse (sowas wie Disneyland) aufdeckt, sondern auf dem Tip und J.Lo auch die Welt vor den Gorg retten werden, die den Boovs gefolgt sind.

HAPPY SMEKDAY ist ein ganz besonderes Buch. Neben der Handlung findet der Leser Bilder und Fotos, die während der Reise entstanden sind oder aus Tips Vergangenheit stammen. Ab und an mischen sich auch Comicstrips mit unter die Seiten, sowie Kritzeleien von J.Lo und Tip. Aufgemacht ist das Buch als Aufsatz von Tip, die für eine Zeitkapsel über „Die wahre Bedeutung von Smekday“ schreiben soll. Diesen beginnt sie zweimal, der erste Aufsatz schließt mit einem Kommentar ihres Lehrers ab und der Bitte, es noch einmal zu versuchen. Der zweite Aufsatz endet mit einem Zeitungsausschnitt über die feierliche Öffnung der Zeitkapsel hundert Jahre später.
Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen. An mehreren Stellen habe ich herzhaft gelacht, an manchen Stellen auch eine Träne verdrückt. Die Story erinnerte mich ein bisschen an Tschick, ist sie doch ebenso liebevoll geschrieben und die Freundschaft zwischen Tip und J.Lo ebenso besonders wie die zwischen Maik und Tschick. Ein besonderes Buch für alle, die im Herzen jung geblieben sind und absolut lesenswert.

Wer übrigens nicht genug von der Geschichte bekommen konnte, kann auch noch den zweiten Teil SMEK FOR PRESIDENT lesen, der zwar nicht ganz so stark wie der erste Teil, aber trotzdem absolut empfehlenswert ist. Außerdem wurde der erste Teil auch als Animationsfilm verfilmt (Home – Ein smektakulärer Trip).

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